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Wärmepumpe-Fördergeld

Wärmepumpe & Warmwasser: Kosten & Effizienz

Ja, eine Wärmepumpe kann dein Warmwasser komplett übernehmen. Eine Heizungs-Wärmepumpe erwärmt über einen Warmwasserspeicher (200-300 Liter im Einfamilienhaus) auch dein Duschwasser. Für reine Warmwasserbereitung ohne neue Heizung gibt es die günstigere Brauchwasser-Wärmepumpe ab rund 1.500-4.000 Euro (Stand 2026). Beide Wege sparen Strom und CO2 gegenüber Boiler oder Gastherme.

Stand: 03.07.2026.

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Kann eine Wärmepumpe das Warmwasser vollständig übernehmen?

Ja. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe deckt in einem typischen Einfamilienhaus sowohl die Raumheizung als auch die komplette Warmwasserbereitung ab. Damit fällt der separate Durchlauferhitzer oder Gasboiler weg. Voraussetzung ist ein Warmwasserspeicher, in dem das erwärmte Wasser bevorratet wird, sowie eine etwas höhere Vorlauftemperatur für das Trinkwasser. Weil Warmwasser mit rund 50-60 Grad Celsius mehr Temperatur braucht als eine Fußbodenheizung (30-35 Grad), sinkt die Effizienz beim Warmwassermachen leicht ab. In der Praxis ist das aber gut beherrschbar: Viele Anlagen legen die Warmwasserbereitung gezielt in Stunden, in denen die Luft wärmer ist oder eine PV-Anlage Strom liefert. So bleibt der Gesamtwirkungsgrad hoch. Für die meisten Haushalte ist die kombinierte Lösung aus Heizung und Warmwasser über eine einzige Wärmepumpe daher der Standardweg im Jahr 2026.

Wie funktioniert Warmwasser mit einer Heizungs-Wärmepumpe und Speicher?

Die Wärmepumpe erzeugt Wärme, die über ein Umschaltventil entweder ins Heizsystem oder in den Warmwasserspeicher geleitet wird. Der Speicher ist ein isolierter Behälter, meist 200-300 Liter im Einfamilienhaus, in dem das Trinkwasser über einen Wärmetauscher erhitzt und bevorratet wird. Sinkt die Speichertemperatur unter einen eingestellten Wert, schaltet die Steuerung auf Warmwasserbetrieb um und heizt nach. Weil Warmwasser eine höhere Zieltemperatur verlangt als das Heizwasser, arbeitet die Wärmepumpe in dieser Phase mit geringerer Effizienz. Der Vorteil des Speichers: Du hast trotzdem jederzeit warmes Wasser bereit, ohne dass die Wärmepumpe permanent auf hoher Temperatur laufen muss. Ein Pufferspeicher fürs Heizwasser kann zusätzlich sinnvoll sein, ist aber vom Warmwasserspeicher zu unterscheiden.

Was ist eine Brauchwasser-Wärmepumpe und wann lohnt sie sich?

Eine Brauchwasser-Wärmepumpe (auch Warmwasser-Wärmepumpe genannt) macht ausschließlich Warmwasser, nicht die Heizung. Sie kostet rund 1.500-4.000 Euro und ist damit deutlich günstiger als eine komplette Heizungs-Wärmepumpe. Das Gerät ist meist ein kompakter Standspeicher mit integrierter Wärmepumpe, der im Keller oder Hauswirtschaftsraum steht. Es nutzt oft die Umgebungs- oder Kellerluft als Wärmequelle, entzieht ihr Wärme und überträgt sie aufs Trinkwasser. Sinnvoll ist diese Lösung, wenn du deine Heizung vorerst behalten willst (etwa eine noch funktionierende Gasheizung), aber die Warmwasserbereitung günstiger und stromsparender machen möchtest. Auch im Zusammenspiel mit einer PV-Anlage ist sie beliebt, weil sie mit Solarstrom betrieben werden kann. Als Nebeneffekt kühlt und entfeuchtet sie den Aufstellraum leicht, was in feuchten Kellern erwünscht sein kann.

Welche Warmwasserspeicher-Größe brauchst du?

Die passende Speichergröße richtet sich nach Personenzahl und Warmwasserverbrauch. Als Richtwert gilt: pro Person etwa 50-80 Liter Speichervolumen. Für ein Einfamilienhaus mit vier Personen sind damit rund 200-300 Liter üblich. Zu klein gewählt, geht dir bei mehreren Duschgängen hintereinander das warme Wasser aus. Zu groß bedeutet mehr Wärmeverluste über die Speicheroberfläche und höhere Anschaffungskosten. Wichtig bei Wärmepumpen: Der Speicher sollte einen ausreichend großen Wärmetauscher besitzen, weil die Wärmepumpe mit niedrigeren Temperaturen arbeitet als ein Gaskessel und daher mehr Fläche zur Wärmeübertragung braucht. Speziell für Wärmepumpen ausgelegte Warmwasserspeicher tragen das entsprechend dimensionierte Register. Bei zwei bis drei Personen reichen häufig 150-200 Liter, bei großen Haushalten oder Badewannen-Nutzern eher 300-400 Liter.

Wie schützt du dich bei einer Wärmepumpe vor Legionellen?

Legionellen sind Bakterien, die sich in lauwarmem Wasser vermehren können und beim Einatmen von Aerosolen (etwa beim Duschen) gesundheitsgefährdend sind. Weil Wärmepumpen das Warmwasser aus Effizienzgründen oft nur auf 45-50 Grad Celsius erwärmen, ist ein regelmäßiger Legionellenschutz wichtig. Dabei heizt die Anlage den Speicher in Intervallen kurzzeitig auf etwa 60 Grad Celsius auf, um die Bakterien abzutöten. Moderne Wärmepumpen haben ein solches Legionellenschutzprogramm fest eingebaut und starten es automatisch, meist einmal pro Woche. Für den Aufheizvorgang kann bei manchen Modellen ein elektrischer Heizstab (Heizpatrone) zuschalten, was kurzzeitig mehr Strom braucht. In Einfamilienhäusern mit kleinem Speicher ist die rechtliche Legionellenprüfpflicht geringer als bei Mehrfamilienhäusern, das regelmäßige Aufheizen bleibt aber technisch empfehlenswert.

Wie viel kostet eine Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser?

Eine komplette Luft-Wasser-Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser im Altbau kostet inklusive Installation rund 25.000-35.000 Euro (Stand 2026). Davon entfallen etwa 12.000-22.000 Euro auf das Gerät und 8.000-18.000 Euro auf Installation, Hydraulik, Speicher und gegebenenfalls Anpassungen am Heizsystem. Der Warmwasserspeicher ist dabei meist bereits eingerechnet. Deutlich günstiger ist die reine Brauchwasser-Wärmepumpe mit rund 1.500-4.000 Euro, wenn du nur das Warmwasser umstellen willst. Die große Preisspanne bei der Heizungs-Wärmepumpe erklärt sich durch Gebäudezustand, benötigte Heizleistung, Anzahl der Heizkörper und den Aufwand für die Warmwassereinbindung. Ein Vor-Ort-Termin mit einem Fachbetrieb ist für ein belastbares Angebot unverzichtbar. Die genannten Zahlen sind Richtwerte vor Abzug der staatlichen Förderung, die den Eigenanteil erheblich senken kann.

Welche Förderung gibt es 2026 für Wärmepumpe und Warmwasser?

Über die KfW-Förderung (Programm 458) sind im Jahr 2026 bis zu 70 Prozent der förderfähigen Kosten möglich. Die Sätze setzen sich als Richtwerte zusammen aus 30 Prozent Grundförderung, 20 Prozent Geschwindigkeitsbonus (Klimageschwindigkeitsbonus), bis zu 30 Prozent Einkommensbonus (bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 40.000 Euro) sowie 5 Prozent Effizienzbonus. Kombiniert sind maximal 70 Prozent erreichbar. Die förderfähigen Kosten sind bei 30.000 Euro gedeckelt, sodass sich ein maximaler Zuschuss von bis zu 21.000 Euro ergibt. Da die Warmwasserbereitung Teil der Heizungsanlage ist, wird sie im Rahmen dieser Förderung mitfinanziert. Eine reine Brauchwasser-Wärmepumpe ohne Heizungstausch fällt in der Regel nicht unter diese hohe Förderung. Alle Prozentsätze sind Richtwerte, prüfe vor der Beauftragung die aktuellen Bedingungen.

Wie effizient ist Warmwasser aus der Wärmepumpe (JAZ)?

Die Effizienz einer Wärmepumpe wird über die Jahresarbeitszahl (JAZ) gemessen: Sie gibt an, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Für die Förderung wird eine JAZ von mindestens 3,5 bei Luft-Wasser-Wärmepumpen und 4,5 bei Sole-Wasser-Wärmepumpen erwartet. Beim Warmwasser liegt die Effizienz meist etwas niedriger als beim Heizen, weil die höhere Zieltemperatur von 50-60 Grad mehr Strom kostet. Dennoch bleibt Warmwasser aus der Wärmepumpe in der Regel günstiger und klimafreundlicher als aus einem elektrischen Durchlauferhitzer. Du kannst die Effizienz weiter verbessern, indem du die Warmwassertemperatur nicht höher einstellst als nötig, den Speicher gut dämmst und die Aufheizung in wärmere Tageszeiten legst. Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdsonde erreichen wegen der konstanten Quelltemperatur ganzjährig bessere Werte auch beim Warmwasser.

Warmwasser-Wärmepumpe mit PV-Anlage kombinieren: Wie geht das?

Die Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaik ist beim Warmwasser besonders sinnvoll. Der Warmwasserspeicher wirkt wie ein Wärmespeicher für deinen Solarstrom: Scheint tagsüber die Sonne, heizt die Wärmepumpe gezielt das Warmwasser auf und wandelt überschüssigen PV-Strom in Wärme um. So erhöhst du deinen Eigenverbrauch und senkst den Bezug teuren Netzstroms. Viele Wärmepumpen und Energiemanager erkennen automatisch einen PV-Überschuss und starten dann die Warmwasserbereitung. Statt den Solarstrom für wenige Cent ins Netz einzuspeisen, nutzt du ihn selbst und verdrängst teuren Zukauf. Gerade eine Brauchwasser-Wärmepumpe lässt sich hervorragend so betreiben, weil ihr Strombedarf gut zu den Sonnenstunden passt. Der Speicher hält das erwärmte Wasser bis zum Abend bereit. Diese Sektorenkopplung aus Solarstrom und Warmwasser gehört 2026 zu den wirtschaftlichsten Bausteinen eines modernen Eigenheims.

Kombispeicher oder getrennter Speicher: Was ist besser?

Bei der Einbindung von Heizung und Warmwasser gibt es zwei übliche Wege. Beim getrennten Speicher hast du einen reinen Warmwasserspeicher fürs Trinkwasser und optional einen separaten Pufferspeicher fürs Heizwasser. Beim Kombispeicher steckt beides in einem Behälter: ein großer Pufferspeicher fürs Heizwasser mit einem innenliegenden Trinkwasserbereich (oft als Hygienespeicher mit Frischwasserstation). Getrennte Speicher sind hydraulisch einfacher und erlauben eine gezielte Steuerung beider Kreise. Kombispeicher sparen Platz und Aufstellfläche, was in engen Technikräumen ein Vorteil ist. Welche Variante passt, hängt von Platzangebot, Heizsystem und Nutzungsprofil ab. In vielen Einfamilienhäusern ist der getrennte Warmwasserspeicher der Standard, weil er bei der Warmwasserbereitung flexibel und effizient ist. Der Fachbetrieb dimensioniert die Lösung passend zu deiner Wärmepumpe und deinem Verbrauch.

Muss die Vorlauftemperatur für Warmwasser höher sein?

Ja, für die Warmwasserbereitung braucht die Wärmepumpe eine höhere Vorlauftemperatur als für eine moderne Flächenheizung. Während eine Fußbodenheizung schon mit 30-35 Grad Vorlauf auskommt, muss das Trinkwasser im Speicher auf etwa 50-60 Grad gebracht werden. Das kostet mehr Strom und senkt die Effizienz in der Warmwasserphase leicht. Genau deshalb schalten Wärmepumpen zwischen Heiz- und Warmwasserbetrieb um, statt dauerhaft auf hoher Temperatur zu laufen. Die höhere Temperatur ist aus zwei Gründen nötig: für ausreichend heißes Duschwasser und für den Legionellenschutz. Damit die Effizienz nicht unnötig leidet, stellst du die Warmwassertemperatur nur so hoch ein, wie es Komfort und Hygiene verlangen, oft reichen 50-55 Grad im Speicher. Ein elektrischer Heizstab kann in Spitzen unterstützen, sollte aber wegen des höheren Stromverbrauchs die Ausnahme bleiben.

Ab wann gelten 2026 neue Regeln für das Außengerät?

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für die Förderung von Luft-Wasser-Wärmepumpen eine strengere Schallanforderung: Das Außengerät muss rund 10 Dezibel leiser sein als die bis dahin geltende gesetzliche Vorgabe, um förderfähig zu bleiben. Diese Regel betrifft die gesamte Wärmepumpe inklusive der Warmwasserbereitung, weil das Warmwasser bei der Kombianlage über dieselbe Außeneinheit erzeugt wird. Für dich bedeutet das: Achte bei der Geräteauswahl 2026 auf einen entsprechend niedrigen Schallleistungspegel, sonst entfällt der Förderanspruch. Viele aktuelle Gerätegenerationen erfüllen diese Anforderung bereits, doch bei älteren Restbeständen oder sehr günstigen Modellen lohnt sich der genaue Blick ins Datenblatt. Ein leiseres Außengerät ist ohnehin sinnvoll, weil es Konflikte mit Nachbarn und Grenzabständen entschärft. Der Fachbetrieb kann dir bestätigen, ob ein Modell die 2026er Förderkriterien erfüllt.

Lohnt sich der Umstieg auf Warmwasser aus der Wärmepumpe?

Für die meisten Haushalte lohnt sich der Umstieg, weil Warmwasser aus der Wärmepumpe im Betrieb günstiger und klimafreundlicher ist als aus Boiler, Durchlauferhitzer oder alter Gastherme. Eine kombinierte Heizungs-Wärmepumpe kostet zwar 25.000-35.000 Euro, wird aber 2026 mit bis zu 70 Prozent gefördert, sodass dein Eigenanteil stark sinkt. Willst du nur das Warmwasser modernisieren und die Heizung vorerst behalten, ist die Brauchwasser-Wärmepumpe mit 1.500-4.000 Euro der schnelle und günstige Einstieg. Rechne bei der Wirtschaftlichkeit deinen aktuellen Warmwasserverbrauch, den Strompreis und einen möglichen PV-Eigenverbrauch gegen. Besonders attraktiv wird es, wenn eine Photovoltaikanlage den Strom für die Warmwasserbereitung liefert. Ob sich die konkrete Investition für dich rechnet, hängt von deinem Gebäude, deinem Verbrauch und der individuellen Förderhöhe ab, ein Angebot vom Fachbetrieb schafft hier Klarheit.

Warmwasser-Optionen mit Wärmepumpe im Vergleich (Richtwerte, Stand 2026)
LösungKosten (Richtwert)Eignung / Hinweis
Heizungs-Wärmepumpe mit Warmwasserspeicherca. 25.000-35.000 EUR (Komplettanlage inkl. Installation)Deckt Heizung und Warmwasser gemeinsam ab; Standard beim Heizungstausch; 2026 bis zu 70% KfW-Förderung (Programm 458), max. 21.000 EUR Zuschuss; Speicher 200-300 L im EFH; höhere Vorlauftemperatur nötig
Separate Brauchwasser-/Warmwasser-Wärmepumpeca. 1.500-4.000 EURMacht nur Warmwasser, Heizung bleibt bestehen; nutzt oft Keller-/Umgebungsluft; günstiger Einstieg, wenn Heizung noch läuft; ideal mit PV-Eigenverbrauch; in der Regel nicht in der hohen Heizungsförderung
Elektrischer Durchlauferhitzer / Boiler (zum Vergleich)ca. 300-1.500 EUR AnschaffungKeine Wärmepumpe; niedrige Anschaffung, aber hoher Stromverbrauch und höhere laufende Kosten; kein Wärmepumpen-Effizienzvorteil; als dauerhafte Lösung meist unwirtschaftlich

Häufige Fragen

Kann eine Wärmepumpe auch das Warmwasser machen?
Ja. Eine Heizungs-Wärmepumpe erwärmt über einen Warmwasserspeicher (meist 200-300 Liter im Einfamilienhaus) auch dein Trinkwasser. Dafür ist eine etwas höhere Vorlauftemperatur nötig, was die Effizienz leicht senkt, aber problemlos funktioniert.
Was ist der Unterschied zwischen Heizungs-Wärmepumpe und Brauchwasser-Wärmepumpe?
Die Heizungs-Wärmepumpe macht Heizung und Warmwasser gemeinsam und kostet rund 25.000-35.000 Euro. Die Brauchwasser-Wärmepumpe macht nur Warmwasser, kostet rund 1.500-4.000 Euro und ist sinnvoll, wenn deine Heizung noch läuft.
Wie groß muss der Warmwasserspeicher sein?
Als Richtwert gelten 50-80 Liter pro Person. Für ein Einfamilienhaus mit vier Personen sind rund 200-300 Liter üblich. Bei großen Haushalten oder häufigem Baden eher 300-400 Liter.
Wie schützt eine Wärmepumpe vor Legionellen?
Über ein automatisches Legionellenschutzprogramm heizt die Anlage den Speicher regelmäßig, meist einmal pro Woche, kurzzeitig auf etwa 60 Grad Celsius auf. Das tötet die Bakterien ab. Bei manchen Modellen unterstützt dabei ein elektrischer Heizstab.
Ist Warmwasser aus der Wärmepumpe weniger effizient als Heizen?
Etwas ja, weil Warmwasser mit 50-60 Grad eine höhere Temperatur braucht als eine Fußbodenheizung mit 30-35 Grad. Das kostet in der Warmwasserphase mehr Strom, bleibt aber deutlich günstiger als ein elektrischer Durchlauferhitzer.
Wird die Warmwasserbereitung mitgefördert?
Ja, als Teil der Heizungsanlage. Über die KfW-Förderung (Programm 458) sind 2026 bis zu 70 Prozent möglich, maximal 21.000 Euro Zuschuss. Eine reine Brauchwasser-Wärmepumpe ohne Heizungstausch fällt meist nicht darunter. Fördersätze sind Richtwerte.
Kann ich die Warmwasser-Wärmepumpe mit meiner PV-Anlage kombinieren?
Ja, das ist sehr sinnvoll. Der Warmwasserspeicher dient als Wärmespeicher für Solarstrom: Bei PV-Überschuss heizt die Wärmepumpe gezielt das Warmwasser auf, erhöht deinen Eigenverbrauch und senkt den Netzbezug.
Reicht die Wärmepumpe für heißes Duschwasser?
Ja. Der Speicher wird auf etwa 50-60 Grad Celsius gebracht, was für angenehm heißes Duschwasser ausreicht. Bei richtig dimensioniertem Speicher geht dir auch bei mehreren Duschgängen hintereinander nicht das warme Wasser aus.
Brauche ich einen Kombispeicher oder getrennte Speicher?
Beides ist üblich. Ein Kombispeicher vereint Heiz- und Trinkwasser in einem Behälter und spart Platz. Getrennte Speicher sind hydraulisch einfacher und flexibler. In vielen Einfamilienhäusern ist der getrennte Warmwasserspeicher Standard.
Was kostet eine Brauchwasser-Wärmepumpe?
Rund 1.500-4.000 Euro. Sie nutzt oft die Keller- oder Umgebungsluft, macht ausschließlich Warmwasser und ist der günstige Einstieg, wenn du deine Heizung vorerst behalten willst.
Was ändert sich 2026 beim Außengerät?
Ab dem 1. Januar 2026 muss das Außengerät für die Förderung rund 10 Dezibel leiser sein als die gesetzliche Vorgabe. Achte bei der Geräteauswahl auf einen niedrigen Schallleistungspegel, sonst entfällt der Förderanspruch.
Muss die Vorlauftemperatur fürs Warmwasser höher sein?
Ja. Während die Fußbodenheizung mit 30-35 Grad auskommt, braucht das Trinkwasser 50-60 Grad. Deshalb schaltet die Wärmepumpe zwischen Heiz- und Warmwasserbetrieb um. Stelle die Warmwassertemperatur nur so hoch wie nötig ein, um Strom zu sparen.

Redaktion Wärmepumpe-Fördergeld

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Förderregeln (KfW, BAFA) und recherchierter Marktdaten 2026. Zuletzt aktualisiert am 03.07.2026.

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