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Wärmepumpe-Fördergeld

Wärmepumpe-Stromverbrauch-Rechner 2026

Wie viel Strom braucht deine Wärmepumpe – und was kostet das im Jahr? Gib Wohnfläche, Dämmstandard, JAZ und Strompreis ein und sieh deinen Jahres-Stromverbrauch und die Stromkosten sofort.

Wärmepumpe-Stromverbrauch-Rechner

Jahres-Stromverbrauch & Stromkosten in 30 Sekunden.

Gebäude / Dämmstandard

Heizwärmebedarf

~14.000 kWh

Stromverbrauch / Jahr

~4.000 kWh

Stromkosten / Jahr

~1.120

Unverbindlicher Richtwert (Stand 2026): Stromverbrauch = (Heizwärmebedarf + Warmwasser) ÷ JAZ. Der reale Verbrauch hängt von Dämmung, Vorlauftemperatur, Nutzerverhalten und Tarif ab. Mit eigener Photovoltaik sinken die Stromkosten zusätzlich.

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So berechnest du den Stromverbrauch deiner Wärmepumpe

Die Formel ist einfach: Stromverbrauch = (Heizwärmebedarf + Warmwasser) ÷ JAZ. Der Heizwärmebedarf ergibt sich aus Wohnfläche und Dämmstandard, die Jahresarbeitszahl (JAZ) beschreibt die Effizienz. Beispiel: Ein saniertes Einfamilienhaus mit 140 m² hat rund 14.000 kWh Heizwärmebedarf; bei einer JAZ von 3,8 und etwa 1.200 kWh Warmwasser ergeben sich rund 4.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr. Der Rechner oben nimmt dir diese Rechnung ab und zeigt dir sofort auch die jährlichen Stromkosten.

Was die JAZ für deinen Verbrauch bedeutet

Die Jahresarbeitszahl ist der wichtigste Hebel. Sie sagt, wie viele Kilowattstunden Wärme aus einer Kilowattstunde Strom entstehen. Eine JAZ von 4 bedeutet: Aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme. Je höher die JAZ, desto weniger Strom brauchst du für dieselbe Wärme. Luft-Wasser-Wärmepumpen erreichen typischerweise 3,5 bis 4, Erdwärmepumpen rund 4,5 und mehr. Für die KfW-Förderung gelten Mindestwerte von 3,5 (Luft-Wasser) bzw. 4,5 (Sole-Wasser). Eine gute Dämmung, niedrige Vorlauftemperaturen und eine Flächenheizung heben die JAZ spürbar an.

Wärmepumpentarif: günstiger als Haushaltsstrom

Für Wärmepumpen gibt es spezielle, günstigere Stromtarife. Der Netzbetreiber braucht dafür meist einen separaten oder steuerbaren Zähler, weil er die Wärmepumpe bei Netzengpässen kurzzeitig drosseln darf. Über das Jahr kann ein Wärmepumpentarif die Stromkosten deutlich senken. Behandle konkrete Preise immer als Spanne, denn Tarife und Marktpreise schwanken. Im Rechner kannst du den Strompreis anpassen und siehst sofort, wie stark er die Jahreskosten beeinflusst.

Mit Photovoltaik die Stromkosten senken

Eine eigene Photovoltaikanlage senkt die laufenden Kosten zusätzlich, weil du einen Teil des Wärmepumpenstroms selbst erzeugst statt ihn einzukaufen. Besonders in den Übergangsmonaten deckt die PV-Anlage viel vom Bedarf. Mit einer intelligenten Steuerung, die die Wärmepumpe bevorzugt bei Sonnenschein laufen lässt, und einem Wärmespeicher erhöhst du den Eigenverbrauch weiter. Die Kombination aus Wärmepumpe und PV ist einer der wirksamsten Wege, die Stromkosten dauerhaft zu drücken.

So senkst du den Stromverbrauch

Den Verbrauch beeinflusst du vor allem über die JAZ. Der größte Hebel ist eine niedrige Vorlauftemperatur: Je kühler das Heizwasser, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine Flächenheizung wie eine Fußbodenheizung ist ideal. Eine bessere Dämmung senkt den Heizwärmebedarf direkt. Ein hydraulischer Abgleich sorgt dafür, dass jeder Raum genau die richtige Wärmemenge bekommt, und die passende Einstellung der Heizkurve durch den Fachbetrieb vermeidet unnötig hohen Verbrauch.

→ Alles zum Wärmepumpe-Stromverbrauch · Kosten- & Förder-Rechner

Häufige Fragen

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus?
Ein typisches Einfamilienhaus kommt auf etwa 3.500 bis 5.000 kWh Stromverbrauch pro Jahr, inklusive Warmwasser. Der genaue Wert hängt vom Heizwärmebedarf und der JAZ ab – der Rechner oben zeigt dir deinen individuellen Richtwert.
Wie berechne ich den Stromverbrauch meiner Wärmepumpe?
Teile den jährlichen Heizwärmebedarf plus Warmwasser durch die Jahresarbeitszahl (JAZ). Bei 14.000 kWh Heizbedarf, 1.200 kWh Warmwasser und einer JAZ von 3,8 ergeben sich rund 4.000 kWh Strom pro Jahr.
Was kostet der Strom für eine Wärmepumpe im Jahr?
Multipliziere den Jahresverbrauch mit deinem Strompreis. Bei rund 4.000 kWh und 0,28 €/kWh sind das etwa 1.120 € pro Jahr. Mit einem Wärmepumpentarif oder eigener PV-Anlage sinkt dieser Betrag.
Was ist ein Wärmepumpentarif?
Ein spezieller, günstigerer Stromtarif für Wärmepumpen. Er setzt meist einen separaten oder steuerbaren Zähler voraus, weil der Netzbetreiber die Wärmepumpe bei Engpässen kurz drosseln darf. Über das Jahr senkt er die Stromkosten spürbar.
Wie kann ich den Stromverbrauch senken?
Vor allem über eine höhere JAZ: niedrige Vorlauftemperatur, Flächenheizung, gute Dämmung und ein hydraulischer Abgleich. Auch ein Wärmepumpentarif und eine eigene PV-Anlage senken die Kosten.
Lohnt sich Photovoltaik zusätzlich zur Wärmepumpe?
In vielen Fällen ja: Selbst erzeugter PV-Strom ist günstiger als Netzstrom. Ein Teil des Wärmepumpenstroms lässt sich so selbst decken, was die laufenden Kosten dauerhaft senkt.

Redaktion Wärmepumpe-Fördergeld

Redaktionell aufbereitet auf Basis öffentlicher Förderregeln (KfW, BAFA) und recherchierter Marktdaten 2026. Zuletzt aktualisiert am 03.07.2026.

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